Traditionsgaststätte

Die Gaststätte ist seit 1826 in Familienbesitz.

Die Bilder in der Gaststätte zeigen die Geschichte des Hauses und die Heimatgeschichte des 1000 Jahre alten Ortes Geltows

Die Speisekarten enthalten neben den Angeboten des Hauses auch Geschichten und Begebenheiten des Ortes Geltow, sowie seiner Umgebung.

Die Heimatstube berichtet an Hand von Bildern, Fotos und Dokumenten.

Besuche nur nach Absprache möglich!!!

mailto:heimatstube-bgb@nexgo.de

 

Geschichte des Hauses

1748    

Der Potsdamer Amtmann Joachim Ernst Plümicke erwarb, im Tausch für eine Wiese vor dem Brandenburger Tor im Wert von 130 Talern, Baumgartenbrück. Er ließ die Gaststätte, die bis heute so erhalten ist, erbauen.

1809    

Ferdinant von Schill biwakiert mit seinem Husarenregiment auf dem Grundstück. Erste Rebellion gegen Napoleon.

1826    

Johann Josef Herrmann übernimmt die Bewirtschaftung und bezahlt 5005 Taler für den Erwerb.

1840    

Am 2. November lässt der "Romantiker von "Baumgartenbrück", Freiherr von Mäusebach, alle Fenster des Gasthauses illuminieren. Und als nun die Postkutsche mitten in der Nacht über die Brücke rollt hält er sie auf und lässt nicht eher locker, als bis Jacob Grimm aussteigt und nach dem Abendessen bei ihm in dem Gasthaus übernachtet.

1860    

Von nun an bis in die 70iger Jahre waren die Referendare der Repititorenanstalt, welche Dr. Förstemann unterhielt, nicht nur zur Mittagstafel in Baumgartenbrück.

1869    

Theodor Fontane skizziert bei seinem Besuch im Hause Baumgartenbrück in seinem Tagebuch: "Viel Linden, kostbar zur Baumblütenzeit. Der Wirt ist auch der Brückenzöllner. Der Schiffsverkehr ist enorm."

1890    

Der Maler Prof. Karl Hagemeister malte und kehrte hier im Hause ein.

1910     

Der "märkische van Gogh", Theodor von Brockhusen verlebte einige Sommer im Hause und malte in der Umgebung.

1945    

Am 30.04. Sprengung der Baumgartenbrücke durch die Deutsch Wehrmacht. Haus und Restaurationshalle werden schwer beschädigt.

1957    

Die politisch - wirtschaftlichen Verhältnisse zwingen zur Aufgabe der Geschäftes.

1991    

Fortführung der Bewirschaftung durch die Familie Herrmann.

1994    

Am 16.09. Aufstellung der "wiedergefundenen" Brückentiere (zwei Wildkatzen). Die Jagdhunde bleiben bei der Roten Armee verschollen.

 

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